Intellektuelle Hochbegabung

In der einschlägigen Literatur findet sich für Hochbegabung, ähnlich wie für Begabung und Intelligenz, eine Vielzahl von Begriffsbestimmungen. Im folgenden wird unter intellektueller Hochbegabung eine sehr hohe Ausprägung der allgemeinen Intelligenz verstanden, die als individuelle Disposition einem derart Begabten gestattet, geistige Hochleistungen zu erbringen. Hinzu kommen jeweils verschiedene spezifische Intelligenzfaktoren (z. B. verbale, räumlich-abstrakte, mathematischen, die in unterschiedlichem Ausmaß verfügbar sein können). Traditionell werden Personen mit den höchsten Intelligenzgraden die oberen 2 bis 3 % der normalverteilten Intelligenztestwerte, d. h. Prozentrang ab 971 als “hochbegabt“ bezeichnet.

Zu Verwirrung tragen die recht unterschiedlichen Hochbegabungsdefinitionen mit teilweise sehr weichen Kriterien bei. Schon ab Prozentrang und die Vielzahl der sogenannten Hochbegabungsmodelle, deren Anspruch auf Gültigkeit kaum durch entsprechende empirische Befunde gedeckt wird. Von Sternbergs „Hochbegabungsmodell“, dagegen, als „hierarchische Theorie der intellektuellen Hochbegabung“ konzipiert, lassen sich konkrete Aussagen über das geistige Arbeiten ableiten, die teilweise empirisch geprüft wurden. Das Modell umfasst folgende drei Subtheorien:

  1. Die erste Subtheorie bezieht Intelligenz auf die innere Welt des Individuums, wobei die geistigen Mechanismen spezifiziert werden, die zu mehr oder weniger intelligentem Verhalten führen wie Lernen, Planen und aktuelle Ausführung.
  2. Die zweite Subtheorie bezieht sich auf die Erfahrung im Hinblick auf Aufgaben und Situationen und betont die Rolle der Neuheit und der Automatisierung der Informationsprozesse bei außergewöhnlicher Intelligenz.
  3. Die dritte Subtheorie bezieht sich auf die externe Welt des Individuums, wobei drei Verhaltensklassen spezifiziert werden: Anpassung, Formung und Selektion der Umwelt.

Dabei sollen Hochbegabte durchschnittlich Begabten in den kognitiven Grundprozessen (selektives Encodieren, Kombinieren und Vergleichen) überlegen sein und sich insbesondere durch ihre „Einsichtsfähigkeit“ auszeichnen.
Untersuchungen zu den genannten Grundprozessen ergaben, dass die Fähigkeit, alle drei Prozesse anzuwenden, mit Testwerten eines allgemeinen Intelligenztests hochkorreliert ist. Man fand beispielsweise, dass hochintelligente Personen langsamer dabei insgesamt effizienter bei der Analyse und Anwendung der Einsichtsprozesse vorgingen als niedrig intelligente Personen. Empirische Überprüfungen an hochbegabten und durchschnittlich begabten Viert-, Fünft- und Sechstklässlern bestätigten eine bessere Leistung hochintelligenter Kinder bei allen Denkaufgaben. Bei diesen und ähnlichen Untersuchungen stellte sich heraus, dass Hochbegabung als besonders wirksame Ausprägung der allgemeinen Intelligenz im Sinne eines geistigen „Arbeitens“ (mental processing), des Einsatzes der bei Sternberg genannten Grundprozesse, angesehen werden kann. Die gezeigten Leistungen hängen jedoch nicht ausschließlich von kognitiv-intellektuellen Komponenten ab. Sie werden auch durch nicht-kognitive Eigenarten eines Individuums sowie Umweltbedingungen, z. B. durch Anforderungen und Anregungen in Familie und Schule, beeinflusst.

Das Leiden in einem Großraumbüro

Ich muss jetzt für einige Zeit mit Anderen in einem Büro zusammen arbeiten. Also nicht mit normalen Kollegen, die man kennt, sondern in so einem modernen Co-working Space, wie es sie jetzt in jeder amerikanisch geprägten Firma zuhauf gibt. Einerseits finde ich das prima, denn so muss ich für die kurze Zeit, die ich in der Hauptstelle bin, nicht extra Internet beantragen oder einen störungsanfälligen Stick nutzen. Der Nachteil besteht aber klar darin, dass die Mit-Worker alle nicht zu den leisesten gehören. Das fängt schon morgens damit an, dass sie an der laut zischenden Kaffeemaschine zusammen stehen, während ich versuche, meiner Arbeit nachzugehen. Da geht es also munter mit ewigen Floskeln wie “Alles fresh?”, was mit “Yes, alles mega-fresh” beantwortet wird, los. Wer will so etwas hören, wenn er gerade an einem Buch schreibt? Ich jedenfalls nicht, aber wie gesagt, es ist eben für die Recherche sehr praktisch, dieses Büro zu nutzen, wo man immer guten Empfang, also stabiles Internet, hat.

flagge mit Headset

Amerikanische Firma – aber muss ich ein Kopfhörer tragen, um in Ruhe arbeiten zu können? Von den Leiden in einem Großraumbüro.

Ich habe also die ersten Tage versucht, das alles auszublenden, einfach stoisch meiner Arbeit nachzugehen. Das lief aber nicht so, wie ich mir das vorstelle, denn es kann jederzeit alles passieren. Plötzlich erscheint einer an der Tür und tut kund, dass er heute Spagetti kochen will, wer alles mitessen will. Die müssen alle kein Zuhause haben, dass sie den ganzen Tag da verbringen. Essen, Pausen mit oder ohne Zigarette, mir kommt das so vor, als würden die sich in die Tasche lügen, dass sie ganz tollen Erfolg haben. Der eine baut gerade an der Webseite, die ihm Millionen bringen wird, der nächste schreibt das Drehbuch, das alles in den Schatten stellen soll. Und so weiter, sie sind alle sympathisch, aber extrem leicht abgelenkt und eben auch extrem laut. Ich verstehe nicht, warum man eine Tür zuschlagen muss, so dass alles wackelt, wenn man sie doch auch leise schließen kann. Mir kommt in den Sinn, dass die neue Generation, und die sind fast alle um die 25, wohl komplett lärmunempfindlich sein muss.

Nun ja, ich bin es auf jeden Fall nicht, habe aber nach ein par Tagen Ärger, Zusammenzucken eine gute Lösung gefunden: Die noise cancelling Headphones. Ich setze die also morgens auf. Alles wirkt ganz normal, als würde ich mir auch Musik rein pfeifen, aber darunter ist das große Nichts. Kein Laut, und die werten Kollegen sehe ich seitdem wie in einem Stummfilm oder als würden sie in einem Aquarium herum schwimmen. Seitdem ich die Kopfhörer nutze, freue ich mich sogar auf das Büro. Ich kann gut was schaffen, bin unter Leuten, kann, wenn ich will, einen Plausch halten, aber wenn ich Ruhe brauche, um wirklich was zu schaffen, bekomme ich die. Hier kann man wirklich sagen, dass Zeit Geld ist, ich schaffe ordentlich was!

Entspannung garantiert: Gärten zum Wohlfühlen

Der Garten ist eine Wohlfühloase und dient der Erholung und Entspannung. Um das kleine Paradies richtig genießen zu können, sind passende Lampen und Leuchten unbedingt erforderlich.

ausspannen

Nach der Arbeit ausspannen – ein kleiner Garten kann die Wohlfühloase sein.

Sicherheit im Garten
Auch außerhalb der eigenen vier Wände muss Sicherheit oberstes Gebot sein. Werden für eine stimmungsvolle Beleuchtung im Garten elektrische Lichterketten genutzt, müssen diese so angebracht werden, dass die Lampenfassungen nach unten gerichtet sind und kein Wasser eindringen kann. Die immer beliebter werdende Weihnachtsbeleuchtung im Garten verzichtet schon auf herkömmliche Glühbirnen und Halogenleuchten. Heute werden die Gärten hauptsächlich über LEDs Lampen beleuchtet.

Dekorative Wegbeleuchtung
Die Wegbeleuchtung im Garten dient nicht nur der Sicherheit, mit gezielt platzierten Aussenleuchten entsteht ein ganz besonderes Flair. Einzelne Blumenbeete oder Bäume können mit der richtigen Beleuchtung gekonnt in Szene gesetzt werden und unterstützen die gärtnerische Gestaltung des Traumgartens. Eine Dekorationsbeleuchtung setzt effektvolle Akzente im Garten.Wird zum Beispiel eine attraktive Pflanze vor einer Wand angeleuchtet, dann macht es sich besonders gut, die Lampe so aufzustellen, dass auch die Schattenwirkung zur Geltung kommen kann.

Gärten richtig beleuchten
Geschickt platzierte Lichtakzente betonen die Schönheit des Gartens auch am Abend und während der Nachtstunden. Dekorative Lampen und Leuchten für Gärten zum Wohlfühlen kann der Hobby-Gärtner hier kaufen. Von der funktionalen Beleuchtung der Aussenleuchten an der Hauswand bis zur feierlichen, temporal installierten Beleuchtung für die Sommerparty reicht die Palette. Zur Verfügung stehen unterschiedliche Techniken und Funktionskombinationen wie solarbetriebene Leuchten oder Bewegungsmelder mit Beleuchtungsautomatismus in vielfältigen Designvariationen. Wie bei der Innenraumbeleuchtung ist es auch im Outdoorbereich wichtig, darauf zu achten, dass die Beleuchtungskörper sich harmonisch in das Gesamtkonzept einfügen.

Unterschiedliche Lichtquellen für eine gemütliche Atmosphäre
Lichtquellen wirken im Freien viel stärker als in den Innenräumen. Man wird dadurch schneller geblendet. Was in den Innenräumen als gemäßigt hell empfunden wird, kann im Freien schon als unangenehm empfunden werden. Es empfiehlt sich daher, mehrere kleinere Lichtquellen zu verwenden und nur für die Grundbeleuchtung ein kräftiges Licht zu installieren. Diese Grundbeleuchtung wird dann ausgeschaltet, wenn eine gemütliche oder romantische Atmosphäre erzeugt werden soll.
Darüber hinaus gilt zu unterscheiden zwischen Lichtquellen, die einen Sitzplatz oder Treppen ausleuchten sollen und rein dekorativen Licht. Die Lichtquelle beim Sitzplatz sollte so angebracht sein, dass der Lichtkegel den ganzen Tisch gut ausleuchtet, das Leuchtmittel selbst aber so weit entfernt ist, dass die zahlreichen nachtaktiven Insekten nicht zu einer allzu großen Plage werden.

Welche Beleuchtungskörper man wählt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und hängt auch von der Größe des Gartens ab.